www.beschwerdezentrum.org > zurürck zum Artikel > Fax an Jugendamt Duisburg vom 30.10.2002
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Der Fall' Michael Körner
Vorwurf der Kindesentziehung, der Nötigung und des Amtsmissbrauchs

Sehr geehrte Frau M.
Sehr geehrter Herr Ansteeg-Linder

Das "Beschwerdezentrum" ist ein Publikationsorgan im Internet, in dem leichtere oder schwere Fälle von Rechtsmissbrauch (Anwälte, Justiz), Behördenwillkür, Machtmissbrauch (etwa wirt-schaftliche Macht), Fehlinformation (Medien) oder Betrug durch die jeweiligen "Opfer" in einem öffentlich zugänglichen Diskussionsforum angeprangert werden können. Besonders schwere oder interessante Fälle werden von uns redaktionell bearbeitet und in entsprechenden Rubriken vorge-stellt. Bezogen auf die Fälle von Rechtsmissbrauch arbeiten wir im Auftrage des "Verein gegen Rechtsmissbrauch e. V." (mit Sitz in Frankfurt), bei Fällen von Korruption arbeiten wir mit der international bekannten Anti-Korruptions-Organisation "institut voigts" (England) zusammen.

Michael Körner hat sich an unsere Redaktion gewandt und schwere Vorwürfe gegen das Ju-gendamt Duisburg im Allgemeinen und gegen Sie als Mitarbeiter des Jugendamtes im Speziellen erhoben. Wir haben uns entschlossen, diesen Fall ausführlicher zu recherchieren und nach Prü-fung an hervorragender Stelle im Beschwerdezentrum zu publizieren. Wir ersuchen Sie hiermit um ein Interview, weil wir selbstverständlich vor einer Veröffentlichung die von Michael Körner gemach-ten Angaben überprü-fen wollen, außerdem aber auch Ihnen Gelegenheit zu einer Stellungnahme zu diesen Vorwürfen geben wollen. Michael Körner wird Ihnen dazu in den kommenden Tagen einen Brief mit einer Schweigepflichtsentbin-dung zukommen lassen.

Wir bevorzugen ein telefonisches Interview, doch dürfen Sie gern auch schriftlich auf unsere Fragen antworten (am liebsten per Mail), wenn Ihnen diese Form der Stellungnahme lieber ist.

Wir bitten Sie zu beachten, dass wir sehr an Fairness bei der Berichterstattung interessiert sind. Wir sind uns darüber im Klaren, dass Beamte auch "Opfer" werden können und nicht automa-tisch "Täter" sind! Wir nehmen daher die Rechte von Beamten genau so wahr, wie die Rechte Ihrer "Kunden" (Klienten). Wir stehen, kurz gesagt, immer auf der Seite des "Opfers" (in der Re-gel ist das der Schwächere - gegenüber Beamten, die mit "staatlicher Macht" ausgestattet sind, ist oft der Bürger der "Schwächere").

Über eine kurzfristige Kontaktaufnahme würden wir uns sehr freuen.

Dr. Peter Niehenke
Editor