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Dienstaufsichtsbeschwerde von Michael Körner vom 27. 10. 2002 Unser Brief vom 16.01.2003 Antwortbrief von Herrn Bildau vom Dezernat für Organisation und Personal ... vom 13.02.03 Sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin Zieling Die Antwort Ihres Mitarbeiters ist erschütternd. Respektloser und widerwärtiger kann man ein Anliegen eines Bürgers und unser Informationsbedürfnis als Presseorgan nicht "niederbügeln". Dass Untersuchungen Ihrerseits zu diesem Fall überhaupt stattgefunden haben, kann man nicht erkennen. Allein schon die Akteneinsicht hätte eine Vielzahl an Unregelmäßigkeiten zutage gefördert, die selbst einem juristischen Laien sofort auffallen. Ihrem Mitarbeiter aber offensichtlich nicht. Das Jugendamt hat sich von seinen Verfehlungen in einem nichtssagenden Schreiben selbst freigesprochen. Den Unsinn dieses "Freispruchs in eigener Sache" wiederholt Ihr Mitarbeiter in seinem Schreiben einfach. Deutlicher kann man einem Bürger kaum zeigen, dass man sein Anliegen nicht ernst nimmt. Bitte bedenken Sie, dass wir uns an Sie als politisch Verantwortliche gewandt haben. Wir fragen erneut: Wo ist die unabhängige Untersuchung, die diesen Fall schwerster Inkompetenz und Menschenverachtung wirklich aufzuklären beabsichtigt? Wir bitten Sie noch einmal, unser Anliegen, wie von Ihnen in Ihrem ersten Antwortbrief versprochen, wirklich ernst zu nehmen. Wir machen Sie vorsorglich darauf aufmerksam, dass wir daran denken, die Be-völkerung durch Pressemitteilungen und regionale Flugblatt-Aktionen über den "fehlenden politischen Willen" zur Aufklärung derartigen Machtmissbräuche von Behördenvertretern zu informieren. Mir liegen übrigens neue Erkenntnisse vor, die erneut die Fehlentscheidungen ihrer Mitarbeiter deutlich machen: Die Eheleute haben inzwischen einen Vertrag geschlossen, nach welchem der Sohn zu Herrn Michael Körner kommt und die Tochter bei seiner Frau verbleibt. Diese hat ihre Tochter nach dieser Vereinbarung allerdings verwahrlosen lassen und ist selbst inzwischen wieder in der Psychiatrie. Das Mädchen wird von einer Nachbarin betreut (obwohl sie einen treu sorgenden Vater hat!) und musste vor einigen Tagen vom Vater mit einer schweren Harnwegsentzündung ins Krankenhaus gebracht werden. Dies nur unter größter Mühe, weil die Mutter immer noch Angst hat, der Vater wolle ihr die Kinder wegnehmen. Eigentlich wäre hier die Hilfe eines Jugendamtes nötig, aber wie soll Michael Körner zu solchen Leuten Vertrauen haben? Mit freundlichen Grüßen Dr. Peter Niehenke Chefredakteur |